Kampanien

Kampanien liegt in Süditalien entlang der tyrrhenischen Küste, grenzt an die Regionen Latium und Molise im Norden, Apulien im Westen und die Basilikata im Süden. Die Weinanbaufläche beträgt ungefähr 41.000 Hektar. Diese Region ist eines der ältesten Weinbaugebiete Italiens, schon die Griechen gründeten 1.000 v. Chr. Kolonien und bauten Wein an. Die Römer perfektionierten dann den Weinbau und nannten das Gebiet „Campania Felix“, (glückliches Land), da aufgrund der Vulkan- und Schwemmlandböden, der Wein sehr gut gedeiht. Die vulkanischen Böden verleihen den Weinen einen mineralischen Charakter. Das Klima ist mediterran und durch die Berge des Apennin geschützt, es sind trockene, heiße Sommer und kalte Winter. Rotwein wird in höheren Anbaulagen kultiviert, da dies für einen hohen Tanningehalt sorgt. Die Weingärten befinden sich überwiegend auf den sonnenüberfluteten Berghängen und auf den Inseln Capri und Ischia. Rote Rebsorten sind die Sorte Aglianico, Barbera, Greco Nero, Piedirosso, Primitivo und Sangiovese. Die wichtigsten weißen Rebsorten sind Asprinio, Coda di Volpe, Falanghia, Fiano und Greco di Bianco. Die Rebsorte Aglianico liefert den bekannten roten DOCG-Wein „Taurasi“, die anderen bekannten DOCG-Weißweine sind der „Greco di Tufo“ und „Fiano di Avellino“.