Südtirol

Der Weinbau hat in Südtirol eine sehr lange Tradition, die sich bis in die rätische Vorzeit zurückverfolgen lässt. Auf der Alpensüdseite, die durch das Mittelmeerklima stark geprägt ist, baute man schon vor 3.000 Jahren Wein an. Die römischen Geschichtsschreiber berichteten sehr ausführlich vom Weinbau im Etschtal, bedingt auch durch den Bau der Verbindungsstrasse „Via Claudia Augusta“, von der Poebene, durch das Etschtal, über den Vinschgau bis zu den Städten nördlich der Alpen. Der Wein wurde von den Rätern in Holzfässern gelagert und abtransportiert. Diese Technik wurde auch von den Römern übernommen. Durch den Ausbau der Straßen und durch die Völkerwanderung kamen die Langobarden und Bajuwaren in das Land und der Weinhandel florierte. Ab dem 8. Jahrhundert erwarben bayrische Klöster und Adelige viele Weingüter. Besonders die „Traminer Weine“ waren bei den deutschen Kaisern und Fürstenhöfen sehr beliebt. Durch die Eingliederung von Südtirol zu Italien im Jahre 1919 erlebte der Weinbau eine tiefe Krise, von der er sich erst nach dem zweiten Weltkrieg wieder erholte. Die geografische Lage und die Vielfältigkeit der Südtiroler Landschaft erlauben den Anbau fast aller roten und vieler weißen Rebsorten. Das milde, mediterrane Klima, die Beschaffenheit der Böden, ausreichender Niederschlag und große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht ermöglichen eine hohe Traubenqualität. Die Anbaugebiete in der Region umfassen das Unterland, das Überetsch, Bozen und Umgebung, das Eisacktal, das mittlere Etschtal, Meran und Umgebung und den Vinschgau. Das Südtiroler Unterland liegt im Einflussgebiet des milden Klimas vom Gardasee und erlaubt daher auch den Anbau spät reifender Rebsorten. Zu den wichtigsten zählen der Blauburgunder, Gewürztraminer, Vernatsch, Müller Thurgau, Chardonnay, Cabernet und Pinot Grigio. Das Gebiet um den Kalterer See bis hinauf nach Eppan zählt zu den bekanntesten Anbaugebieten Südtirols und ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Angebaute Weine sind der Weißburgunder, Gewürztraminer, Merlot, Cabernet, Sauvingnon und Vernatsch. Durch die lange Sonneneinstrahlung im Bozner Talkessel und Umgebung und zugleich sehr hohe Temperaturen werden haupsächlich der Lagrein, Vernatsch und der St. Magdalener Rotwein angebaut. Das Eisacktal ist das nördlichste Weinbaugebiet Italiens und durch das etwas rauhere Klima werden dort hauptsächlich Weißweine angebaut. Dazu zählen der Müller Thurgau, Sylvaner, Gewürztraminer und Kerner. Die Hauptanbaugebiete zwischen Bozen und Meran sind Terlan, Andrian und Nals. Durch die trockenen, humusarmen Böden werden hauptsächlich Weißweine angebaut, hauptsächlich Weißburgunder, Sauvignon, Chardonnay, Riesling, Müller Thurgau, Sylvaner aber auch Rotweine, wie Merlot und Cabernet. Das Eisacktal ist das nördlichste Weinbaugebiet Italiens und durch das etwas rauhere Klima werden dort hauptsächlich Weißweine angebaut. Dazu zählen der Müller Thurgau, Sylvaner, Gewürztraminer und Kerner. Die Hauptanbaugebiete zwischen Bozen und Meran sind Terlan, Andrian und Nals. Durch die trockenen, humusarmen Böden werden hauptsächlich Weißweine angebaut, hauptsächlich Weißburgunder, Sauvignon, Chardonnay, Riesling, Müller Thurgau, Sylvaner aber auch Rotweine, wie Merlot und Cabernet. Das milde Klima im Burggrafenamt und die Sandböden bieten ideale Voraussetzungen für den Weinbau. Hauptsorten sind Blauburgunder, Merlot und Vernatsch. Durch kargige, sandige Böden und wenig Niederschlag werden im Vinschgau mehrheitlich Müller-Thurgau, Weißburgunder und Blauburgunder angebaut.

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