Ungarn

Der Weinbau in Ungarn hat schon eine jahrhundertalte Tradition. Die ältesten Traubenkerne wurden auf ein Alter von 5.300 Jahren geschätzt und der bislang älteste Fund eines erhaltenen Kerns der edlen Weinrebe Vitis vinifera stammt aus dem Jahr 1.300 v. Chr. Der Einfluss der Griechen auf den Weinbau der Anrainerstaaten ist groß, denn die Griechen entwickelten neue Methoden des Weinbaus und der Kellertechnik und teilten ihr Wissen mit den anderen Völkern, mit denen sie in Kontakt standen. Als das Land zur römischen Provinz Pannonien gehörte, legten schon die Römer viele Weinberge an. Im Jahre 1.000 wurde das Königreich Ungarn gegründet und die Christianisierung begann. Durch den Bedarf an Messwein wurde der Weinbau stark belebt. Als Binnenland hat Ungarn ein trockenes Kontinentalklima, mit warmen Sommern und kalten Wintern. Die größten Niederschläge gibt es im Frühsommer und die Niederschlagsmenge nimmt von Westen nach Osten ab, ideal zum Anbau von aromatischen weißen Rebsorten. Aber auch rote Rebsorten wie Cabernet Sauvignon reifen noch voll aus. Deutliche Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und frische Winde unterstützen die Reben beim Abbau von Trockenheit- und Hitzestress. Diese Bedingungen und Bodenbeschaffenheit machen Ungarns Weine unverwechselbar.
Die Anbaufläche beträgt rund 110.000 Hektar und erreicht fast die Anbaufläche von Deutschland. Aus den Weinbaugebieten Ungarns stammen zahlreiche bekannte Weine, die mit den Besten der Welt mithalten können.

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